5 Eigenschaften eines guten Blogs

Blogs oder auch Weblogs waren am Anfang als digitale Tagebücher gedacht. Inzwischen hat sich die Funktion dieser Webseiten sehr entwickelt. Heutzutage gibt es neben privaten Weblogs auch sogenannte Corporate Blogs, die ein sehr starkes Marketing-Medium sind. Außerdem kann man im Internet viele Blogbetreiber finden, die für die Veröffentlichung von Gastbeiträgen bzw. Erfassung der Texte für Kooperationspartner Geld verlangen.

Bei privaten Blogs hat man viel mehr Spielraum bezüglich Inhalt oder Design. Die kommerziellen bzw. Corporate Blogs sollten das Unternehmen und ihre Produkte bzw. Dienste darstellen und im Idealfall neue Kunden werben. Damit das möglich ist, sollte ein kommerzieller Blog folgende Eigenschaften haben:

1. Themenrelevanz des Blogs

Themenrelevanz ist im Fall eines kommerziellen Weblogs ein absolutes Muss. Man soll gleich am Anfang die Zielgruppe definieren und dementsprechend Inhalte der Webseite anpassen. Wenn das Unternehmen zum Beispiel in der IT-Branche tätig ist, sollte man davon ausgehen, dass die Leser des Corporate Blogs (bereits bzw. potentielle Kunden) sich für die IT-Themen interessieren. Ähnlich ist es mit anderen Branchen. Zum Beispiel die Leser der Corporate Blogs von Projektvermittlungsplattformen sind meistens Freelancer und freuen sich immer über gute Tipps für Freiberufliche oder Neuigkeiten aus der Branche.

2. Interessante Inhalte

Die Texte sollten interessant verfasst werden und die Nutzer zur Diskussion anregen. So bleiben die Leser länger auf dem Blog und gestalten die Inhalte mit – Kommentare sind ein sehr wichtiger Teil eines Weblogs. Viele Blogbetrieber unterschätzen die Kommentarsektion. Wenn neue Besucher sehen, dass viel kommentiert wird, bekommen sie das Gefühl, dass auf diesem Blog spannende Themen behandelt werden und dass die Leser-Community gerne diskutiert. So kann man auch viel Neues erfahren und möglicherweise interessante Kontakte knüpfen.

3. Aktualität und Konstanz

Die Behandlung der aktuellen Themen versteht sich von alleine. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Texte einige Zeit auf der Startseite des Blogs bleiben, das heißt nicht jeden Tag neue Artikel veröffentlichen. Wenn ein Beitrag zu schnell ins Archiv rutscht, wird er von wenigen gelesen, bekommt nicht genug Kommentare und die Nutzer bekommen das Gefühl, dass dieser Blog Quantität vor Qualität bevorzugt.

4. Werbung vermeiden

Ein Corporate Blog ist nicht dazu gedacht, Gewinn zu generieren, zumindest nicht direkt. Das heißt man sollte es vermeiden irgendwelche Werbebanner, -buttons bzw. Pop-ups einzubauen. Das nervt nur die Nutzer, sieht schlecht aus und gibt das Gefühl, dass man auf einer Bannerfarm und nicht auf einem vernünftigen Blog ist.

5. Aufmachung

Nettes Design und ein gut strukturiertes Navigationsmenü machen jedem das Leben einfacher. Wenn der Nutzer schnell (auch archivierte) Artikel finden kann, wird er bestimmt länger auf dem Weblog bleiben.

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